Eberhard Wolf, Mitglied des Vorstandes von Bündnis'90/Die Grünen des Landkreises Mainz-Bingen und Europaexperte, gab einen Überblick über die Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommen "TTIP" mit den USA und kritisierte insbesondere das sogenannte“ Investitionsschutzabkommen“, weil es internationalen Firmen die Möglichkeit eröffnet, in Europa Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Die Folgen des Abkommens für die kommunale Selbstverwaltung können z.B. sein, dass unsere Städte und Gemeinden von privaten Schiedsgerichten gezwungen werden, amerikanische Investitionsvorhaben zu ermöglichen.
In der anschließenden Diskussion mit den zahlreichen Teilnehmern kam die grundsätzliche Fragen nach der Wachstumsphilosophie auf. Wie viel Wohlstand brauchen wir und was sind wir bereit, dafür zu opfern?
Unter dem Leitsatz "Eine bessere Welt ist möglich" plädierte Eberhard Wolf abschließend dafür, das "Freihandelsabkommen" kritisch zu hinterfragen und öffentlich zu diskutieren.
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